WordPress ist eines der beliebtesten Content-Management-System (CMS) auf dem Markt und übertrifft andere Lösungen wie Joomla und TYPO3 bei weitem. In Sachen Flexibilität, intuitiver Bedienung, Erweiterbarkeit und suchmaschinenfreundlicher Programmierung hat WordPress in der Summe deutlich die Nase vorn. Es gibt viele, gute Plugins (Erweiterungen), die WordPress um zahlreiche Funktionen erweitern und zusätzlich zahlreiche Themes (Designvorlagen). In der Summe eignet es sich sowohl für Lösungen im privaten Sektor, als auch für das professionelle Umfeld.

Die Installation und Einrichtung gestaltet sich dabei relativ simpel und ist selbst für ungeübte Menschen innerhalb einer Stunde durchführbar.

Vorbereitung

Schritt 1: Aktuellste deutsche WordPress Version herunterladen und entpacken (z.B. mit WinRAR).

Schritt 2: MySQL-Datenbank einrichten & Zugangsdaten notieren. Im Konfigurationsbereich des Hosters ist es möglich neue Datenbanken zu generieren. Es empfiehlt sich, dieser einen aussagekräftigen Namen zu geben, damit es später nicht zu Verwechslungen kommt. Wer noch auf der Suche nach einem empfehlenswerten Hosting-Anbieter ist, dem ist Alfahosting wärmstens zu empfehlen.

Schritt 3: FTP-Programm herunterladen (z.B. WinSCP) und installieren. Die FTP-Zugangsdaten kann man direkt bei seinem Hoster festlegen.

Schritt 4: Domain und FTP-Ordner verknüpfen. Im Konfigurationsbereich seines Hosting-Dienstleisters muss nun die Domain auf den späteren Unterordner weitergeleitet werden.

Installation

Schritt 1: wp-config.php anpassen: Im vorher entpackten WordPress-Ordner findet man die „wp-config-sample.php“. Diese benennt man in „wp-config.php“ um und öffnet sie mit einem Programm wie NotePad++. Von Windows-eigenen Editoren sollte man unbedingt Abstand nehmen, da diese die Formatierung durcheinander bringen können, indem sie unnötige Leerzeichen einfügen.

wp-config.php

In der wp-config.php müssen nun folgende Werte angepasst werden, damit auf die MySQL-Datenbank zugegriffen werden kann:

define(„DB_NAME“, „DATENBANK-NAME„);
define(„DB_USER“, „DATENBANK-BENUTZERNAME„);
define(„DB_PASSWORD“, „DATENBANK-PASSWORT„);
define(„DB_HOST“, „localhost„);

Die Änderung des Tabellen-Präfixes ist unnötig, solange sich nur eine WordPress-Installation in der Datenbank befindet. Bei mehreren Installationen empfiehlt es sich ohnehin, komplett neue Datenbanken anzulegen.

Aus Sicherheitsgründen sollte man sich hier Sicherheitsschlüssel generieren lassen und in die Config kopieren.

Schritt 2: Dateien hochladen: Nun ist es an der Zeit mithilfe von WinSCP den WordPress-Ordner via Drag & Drop auf seinen FTP-Server zu kopieren.

WordPress FTP

Schritt 3: Installation beenden: Jetzt sollte man seine neue Website direkt über seine Domain aufrufen und den Bildschirmanweisungen folgen. Aus Sicherheitsgründen sollte man ein sicheres Passwort und einen schwer zu erratenden Administrator-Namen (nicht Administrator, Admin…!) wählen. Ob man seine Seite schon direkt von Anfang an von Suchmaschinen indexieren lassen will, bleibt einem selbst überlassen. Sinnvoller ist es jedoch, diese Option erst später zu aktivieren, wenn die Website bereits über Inhalte verfügt.

WordPress Installation

Mögliche Fehlermeldungen:

  • „ERROR ESTABLISHING A DATABASE CONNECTION“ bedeutet, dass etwas mit den in der wp-config.php hinterlegten Zugangsdaten nicht stimmt. Es konnte keine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden.
  • „EIN WEIßER BILDSCHIRM“ („White Screen of Death“) deutet darauf hin, dass keine Verbindung zum Server hergestellt werden konnte. Man sollte überprüfen, ob die hochgeladenen WordPress-Dateien im richtigen Ordner liegen und ob dieser Ordner im Hosting-Backend-Bereich der Domain als Pfad korrekt zugeordnet ist. Je nach Hosting-Anbieter können Änderungen am Pfad übrigens bis zu 60 Minuten dauern bis sie korrekt umgesetzt wurden.

Einrichtung

Schritt 1: Allgemeine Einstellungen: Hier kann man den Titel der Website bearbeiten und festlegen, ob sich Benutzer registrieren können. Dieser Punkt eignet sich eher für Communities/Blogs, professionelle Websites sollten hier den Haken entfernen.

WordPress Allgemein

Schritt 2: Lese-Einstellungen: Hier kann festgelegt werden, wie die Frontseite (Landingpage) der Homepage aussieht und was dargestellt werden soll. Ebenso kann hier festgelegt werden, ob die Website durch Suchmaschinen aufgefunden werden kann.

WordPress Allgemein

Schritt 3: Medien-Einstellungen: Hier kann man festlegen, ob hochgeladene Dateien (Beitragsbilder etc.) in chronologisch Ordner einsortiert werden oder nur in den Uploads-Ordner allgemein. Vor allem für professionelle Websites empfiehlt sich eine kürzere Ordnerstruktur.

WordPress Allgemein

Fertig! WordPress ist nun betriebsbereit eingerichtet. Es empfiehlt sich jedoch, fortgeschrittene Anpassungen vorzunehmen, um ein optimales Benutzererlebnis zu garantieren.

Fortgeschrittene Anpassungen

Um sich von anderen Websites zu differenzieren, sollte man sich zuerst nach einem aussagekräftigen Theme umschauen. Viele Premium-Designs gibt es hier.

Als nächtes sollte WordPress sicherer gemacht werden und danach zu optimiert werden. Als letzter Schritt gilt es, die eigene Website bekannter zu machen, um Traffic zu generieren.

 

Noch Fragen oder Anregungen? Bei etwaigen Fehlern helfen wir Dir gerne weiter und finden zusammen eine Problemlösung!