Nachdem das Jahr 2015 nun auch schon wieder Geschichte ist gibt es genug Gründe, einen Blick in die Zukunft zu werfen und zu analysieren, welche Website-Marketing Trends in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden. Wie der Titel dieses Beitrags es bereits verrät, spielt die Suchmaschinenoptimierung nach wie vor eine enorm wichtige Rolle.

Welche SEO-Trends kommen auf Online-Marketer zu?

1. Mobile first

Wie Google bekanntgegeben hat, gab es im Sommer 2015 erstmals mehr mobile als Desktop-Suchanfragen. Wie wichtig das Vorhandensein einer mobil optimierten Website ist, zeigt sich an der zunehmenden Trennung seitens Google. Das hauseigene SEO-Bewertungstool PageSpeed Insights unterscheidet schon seit geraumer Zeit zwischen Desktop- und Mobilvarianten. Ebenso kam 2014 das „Mobil geeignet-Label“ hinzu, das direkt in den Suchmaschinen anzeigt, ob eine mobilfreundliche Homepage-Variante vorliegt. Zukünftig wird sich der mobile Faktor immer mehr in den organischen Suchergebnissen widerspiegeln und so das Ranking beeinflussen. Für Website-Betreiber ist es deshalb unerlässlich, seine Seite regelmäßig zu optimieren und zu pflegen.

2. Interaktive Inhalte

Während in den letzten Jahren Videos Infografiken als Trend abgelöst haben, wird zukünftig interaktiver Content die Nase vorn haben. Im Zuge von Gamification und Co. muss der Homepage-Besucher wieder mehr eingebunden werden und nicht bloßer Informationsflut ausgesetzt werden. Aber auch ältere Animationsmöglichkeiten wie CSS3 und das teilweise schon totgesagte SVG werden wieder mehr an Bedeutung bekommen. Der Vorteil liegt dabei im schlanken Framework und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Allein schon wegen der Darstellung auf Retina-Displays ist SVG unersetzlich. Deshalb können wir uns auch in den nächsten Jahren auf neue Spezifikationen freuen, um Websites noch attraktiver gestalten zu können. P.S. Eines meiner Allzeit-Lieblingsbeispiele für interaktive Inhalte ist Dangers of Fracking.

3. Content is king

Obwohl die Überschrift eigentlich „Content will be king again“ lauten müsste, die Wichtigkeit von attraktiven Inhalten bleibt nach wie vor bestehen. Genau genommen nimmt sie sogar zu. Googles verbesserte Algorithmen werden zukünftig vermehrt die Qualität der veröffentlichten Beiträge berücksichtigen und automatisch erstellte Inhalte abstrafen. Ein weiterer Aspekt dabei ist der Fokus auf Usability, welchen Google fortan ebenso in die Berechnung des Website-Rankings miteinfließen lässt. Durch diese Maßnahmen will man vor allem den sog. „Roboterjournalismus“ unterbinden.

4. Local SEO

Durch die Verringerung der sichtbaren Suchergebnisse des Google 7-Packs auf lediglich drei Resultate wird der Wettbewerb um die vordersten Suchergebnisse zusätzlich verstärkt. Deshalb sollte die lokale Suchmaschinenoptimierung in der Marketing-Strategie jedes Unternhemens fest verankert sein – egal ob KMU oder Global Player.

5. Social Media im Fokus

Der Inhalt sozialer Medien – allen voran Facebook und Twitter- wid zukünftig eine wichtigere Rolle bei den Suchergebnissen spielen. Zukünftig werden Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken besser durch Google indexiert werden. Dadurch verschmelzen die Grenzen zwischen Website-Content Social Media Interaktionen immer mehr. Wer also noch nicht mit seinem Unternehmen in sozialen Netzwerken vertreten ist sollte schleunigst seine Online-Marketingstrategien überdenken.

Einiges bleibt gleich

Natürlich werden in den kommenden Jahren Grundelemente der Suchmaschinenoptimierung nach wie vor ihre Gültigkeit behalten. Der PageSpeed wird immer eine wichtige Rolle spielen. Langsam ladende Websites werden weiterhin die Absprungrate und somit auch das Google-Ranking negativ beeinflussen. Aber auch OffPage-Optimierungen wie Backlinks werden genauso das Indexierungsverhalten bestimmen.