Es gibt beinahe unzählige Plattformen für Crowdfunding, Protjektverkäufe und Co. Doch alles auf einem Portal? Das war auch für uns neu! Grund genug, mystartups näher unter die Lupe zu nehmen und ein Interview zu führen:

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen mystartups doch kurz vor!

mystartups ist eine Online Plattform für Startups, Geschäftsideen und innovative Projekte, die am 15.12.2015 gestartet ist. Zum einen kann man auf mystartups gescheiterte Startups, erfolgreiche Projekte, neue Geschäftsideen, innovative Apps oder Webseiten sowie Internetprojekte und Marken aller Art kaufen und verkaufen.

Zum anderen kann man auf mystartups Crowdfunding- und Crowdsourcing-Kampagnen starten. Diese interessante Möglichkeit ist für Gründer (Initiatoren) oder Personen geeignet, die ein Projekt, eine neue innovative Geschäftsidee oder einen Startup umsetzen möchten und ihnen dafür das Kapital fehlt. Darüber hinaus kann man auf mystartups karitative Projekte starten. Diese Kampagnen werden durch freiwillige Zuwendungen (Spenden) für einen wissenschaftlichen, gemeinnützigen oder kulturellen Zweck finanziert. Die Unterstützer spenden Geld, haben das gute Gefühl ein Teil von etwas Besonderem zu sein und etwas für die Zukunft unserer Gesellschaft zu tun.

 

Wie ist die Idee zu mystartups entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?

Im Schnitt wird in Deutschland jedes drittes Startup nicht älter als drei Jahre. Wenn ein Startup scheitert, bedeutet das nicht unbedingt, dass das Projekt an sich schlecht ist oder überhaupt keine Chance hat. In vielen Fällen ist der Markt für diese Geschäftsidee einfach noch nicht reif genug.

Die Idee für mystartups entstand aus Eigenbedarf. Nach meinem Informatikstudium habe ich 2005 eine Werbe- und Promotionagentur gegründet. Im Laufe der Jahre habe ich viele Startups gegründet und nach einer gewissen Zeit konnte ich diese nicht mehr betreuen, da mir die Zeit, die Motivation oder die Energie fehlten und so landeten die Skripte, Daten, Software… in der Schublade. Und da kam mir die Idee mit mystarups. Es ist enorm wichtig, dass was geschaffen wird, nicht einfach weggeschmissen oder vergraben wird, sondern dass andere interessierte Leute vielleicht etwas damit anfangen können.

Es gibt immer gute Gründe weshalb es in manchen Fällen sinnvoller wäre ein bestimmtes Startup einem bereits erfolgreichen Unternehmen vorzulegen anstatt es selber starten zu wollen. Denn diese Unternehmen verfügen meistens über enorme finanzielle, fachliche und marketingtechnische Kompetenzen um Startups und Projekte erfolgreicher im Markt zu platzieren.

Danach kam die Idee eine einzige Plattform zu gründen, die auch Crowdfunding und Crowdsourcing-Kampagnen bietet.
Was bei uns der Hit ist, ist das die Projektinitiatoren die Unterstützung behalten (auch wenn die finanzierte Summe nicht erreicht wird). Zudem wird das Geld auf das eigene Konto (der Projektinitiatoren) überwiesen und die Provision von mystartups in Höhe von 5% recht niedrig ist.

 

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Die Gründer von mystartups sind Simo Zekraoui und Michael Müller. Sie sind beide für die Programmierung, Design, Vertrieb und Support zuständig. Simo und Michael arbeiten seit über 11 Jahren zusammen und sie kennen sich seit der Schulzeit. Sabine Reichenberger ist zuständig für die Kommunikation bei mystartups.

 

Von der Idee bis zum Start – Wie haben Sie sich finanziert?

Bisher sind wir zu 100% eigenfinanziert.

 

Wer ist die Zielgruppe von mystartups?

mystartups dient allen die ein Startup oder ein Projekt kaufen, verkaufen oder unterstützen wollen.

 

Werden die Kampagnen von Ihnen überprüft?

Das Team von mystartups überprüft die Angaben und schaltet die Kampagne dann frei.

 

Mystartups – Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell wird versucht die Plattform mystartups weiter zu optimieren und noch nutzerfreundlicher zu machen. In den Bereichen SEO und Marketing wird viel Zeit und Geld investiert. Unser Ziel ist es in 5 Jahren eine namenhafte Marke aufzubauen und in andere Länder zu expandieren.

 

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nicht aufgeben.

Dem bleibt nichts hinzuzufügen – außer natürlich dem Hinweis, mystartups mal einen Besuch abzustatten.