Der Handel im Internet floriert nach wie vor und Verkäufe über den Onlinehandel steigen stetig an. Gleichzeitig nimmt der Konkurrenzdruck jedoch immer mehr zu. Vor allem innovative Startups stellen eine Bedrohung dar und sollten ernst genommen werden. Um sich langfristig zu differenzieren bedarf es deshalb mehr als guter Produkte und konkurrenzfähiger Preise.

Folgende E-Commerce-Strategien können helfen, den Umsatz des eigenen Online-Shops anzukurbeln, indem man Bestandskunden an sich bindet und Neukunden akquiriert:

1. Kostenlosen Versand anbieten

Hohe Versandkosten sind der Hauptgrund für viele abgebrochene Kaufvorgänge. Um die Absprungrate zu minimieren sollte man deshalb ab einer gewissen Warenmenge kostenlosen Versand anbieten. Studien haben gezeigt, dass 93 % aller Kunden bereit wären mehr zu zahlen, um vom kostenlosen Versand profitieren zu können. Dadurch profitiert man auf doppelte Weise. Einerseits steigert man seinen Umsatz, andererseits ersparen sich Shop-Betreiber viel Organisations- und Kalkulationsaufwand bei jeder Bestellung.

2. Rabatte und Specials in den Vordergrund rücken

Viele Shop-Betreiber ködern Kunden mit Pseudorabatten, bei denen suggeriert wird, ein angeblich vergünstigtes Produkt zu kaufen. Dank der Transparenz des Internets funktionieren solche Methoden jedoch nicht mehr und letztendlich vergrault man sogar Kunden. Deshalb sollte man wirkliche Mehrwerte bieten und reale Vergünstigungen immer präsent anpreisen. 95 % aller Online-Shopper werden nämlich erst durch präsente Preisdarstellungen zum Kauf verleitet.

3. Empfehlungen vergüten

Es lohnt sich, Bestandskunden für das Werben von Neukunden zu belohnen. Durch ein Referral-Programm lassen sich zudem Marketingkosten sparen.

4. Kundenbewertungen ermutigen

Ein weiterer wichtiger Punkt in jedem Onlineshop-System sollte die Möglichkeit sein, Kunden Produkte ausführlich bewerten zu lassen. Neben der visuellen Bewertung (5 Sterne) sollte die Möglichkeit geboten werden, Rezensionen zu verfassen. Einerseits können sich potenzielle Kunden so schnell einen Überblick über das Produkt verschaffen, andererseits haben Shop-Betreiber so die Qualität ihrer Produkte besser im Blick. Das hilft, das eigene Sortiment im Zweifelsfall zu verschlanken.

5. After Sales beachten

Ein eigener Newsletter hilft dabei, Kundenbeziehungen langfristig aufrechtzuerhalten. Leider nutzen viele Shop-Betreiber Newsletter als reine Werbemaßnahme mit Spam-Charakter. Die häufigsten Fehler, die es zu vermeiden gilt, kann man hier nachlesen.

6. Support via Live-Chat anbieten

Ein eigener Support-Chat kann das entscheidende Differenzierungsmerkmal zur Konkurrenz darstellen. Die Beantwortung relevanter Kundenfragen in kürzester Zeit kann den Unterschied zwischen Conversion und Absprung machen.

7. Shop zertifizieren

Die Nutzung des Trusted Siegels kann die Seriosität des eigenen Online-Shops erhöhen. Verifizierte Kundenmeinungen helfen, die Vorzüge der eigenen Website in den Vordergrund zu stellen und bewirken bei potenziellen Käufern ein Gefühl von Sicherheit.