Egal ob in der Schule, im Studium oder im Berufsleben. Im Laufe des Lebens kommen diverse Prüfungssituationen auf einen zu, die eine gewisse Vorbereitung benötigen. Oftmals fällt es einem jedoch schwer, sich zu motivieren und den Lernstoff im Gedächtnis zu behalten – das Lernen wird zur Qual.

Dieser Artikel stellt die besten Methoden vor, um effizient und effektiv zu Lernen.

1. Ausreichend Ruhe und Schlaf

Der erste Schritt zu mehr Konzentration beginnt VOR dem eigentlichen Lernen. Schlafmangel führt dazu, dass man Informationen nicht mehr richtig verarbeiten kann. Deshalb sollte man – wenn möglich – acht Stunden Schlaf einplanen und sich einen festen Biorhythmus angewöhnen.

Der menschliche Körper ist dabei morgens und abends am leistungsfähigsten. Danach sollte man auch sein Lernpensum planen und aufsplitten.

Tipp: Wenn man merkt, dass die Müdigkeit über einen kommt, sollte man nicht versuchen, krampfhaft den Lernstoff zu verstehen. Stattdessen sollte man eine kurze Schlafphase von 15 Minuten (Powernapping) einlegen und sich danach wieder neu fokussieren.

2. Ablenkungen eliminieren

Elektronische Helfer wie PC, Smartphone und Co. können bei der Recherche bestimmter Themen unentbehrlich sein. Wenn man sie jedoch nicht benötigt, sollte man sie komplett ausschalten, um sich nicht ablenken zu lassen. Auf den ersten Blick mag zwar eine klurze Unterbrechung die eigene Konzentration kaum stören, in der Addition mindern sie den eigenen Workflow jedoch enorm.

3. Den richtigen Lernrhythmus finden

Meist dauert es einige Zeit, bis man die erste Abneigung ablegt und man seinen Flow findet, wo einem das Lernen leicht von der Hand geht und man sich an einem roten Faden durch den Stoff arbeitet. Solche Produktivitätsphasen dauern in der Regel um die 2,5 Stunden. Danach sollte man eine Pause von 15 Minuten machen, bevor man sich wieder dem Lernstoff widmet.

4. Richtig entspannen

In Pausen sollte man sich komplett auf die Regeneration fokussieren. Anstatt seine Nachrichten zu checken, empfiehlt es sich, eine Kleinigkeit zu essen. Ruhepausen sollten explizit dazu genutzt werden, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

5. Sich mit dem Thema arrangieren

Vieles was man lernt, braucht man in der Realität nicht. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Aber anstatt mit dieser Mentalität zu hadern, sollte man sich einfach damit arrangieren und an das langfristige Endziel denken. Wenn man diese mentale Hurde überwunden hat, fällt es einem direkt leichter, sich zu konzentrieren.

6. Zusammenfassungen anfertigen

Oftmals hilft es, komplexe Themengebiete anhand wichtiger Kriterien zusammenzufassen. Allein durch das Anfertigen eigener Notizen, wird der eigentliche Lernprozess angestoßen und Informationen bleiben langfristig im Gedächtnis. Klassische Methoden wie die Visualisierung anhand Mindmaps oder das stichpunktartige Zusammenfassen auf Karteikarten haben sich dabei in der Vergangenheit als sehr erfolgreich erwiesen.

7. Lernpensum frühzeitig planen

Man sollte immer rechtzeitig anfangen zu lernen, um so keinen unnötigen Druck entstehen zu lassen. Dabei kann es helfen, das zu erlernende Stoffgebiet einzuplanen und sich einen Lernplan zu erstellen.

Kurzfristiges Lernen hilft zwar, sich gewisse Details wieder ins Gedächtnis zu rufen. Langfristig wird man mit dieser Methode jedoch nur begrenzt Erfolge feiern können.

Fazit

Den optimalen Weg, „richtig“ zu Lernen gibt es nicht. Letztendlich ist jeder Mensch unterschiedlich. Deshalb sollte man diesen Artikel als Inspirationsquelle nutzen, und den ein oder andere Tipp in seine jetzigen Lernmethoden integrieren, um von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Lernerfolge lassen sich schlussendlich nicht erzwingen, aber erarbeiten. Dabei gilt jedoch oftmals „weniger ist mehr“.