9 von 10 Startups scheitern – das ist ein Fakt. Dafür kann es jedoch viele verschiedene Gründe geben. Deshalb sollte man auf die Erfahrungen hören, die einige Gründer selbst gemacht haben.

Dieser Artikel zeigt, welche Gründe Entrepreneure anführen, weshalb ihre Startups gescheitert sind.

Die meisten Startups scheitern deshalb, weil der Markt keinen Bedarf für ein gewisses Produkt hat. Infolgedessen fällt es Unternehmen schwer, Kooperationspartner zu finden und sein Produkt zu vermarkten. Oftmals sind die Produkte ihrer Zeit noch weit voraus – wie damals die ersten Smartphones.
Rund ein Drittel aller Startups scheitert, weil nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Das zeigt auch der Trend hin zum Crowdinvesting, bei dem sich Unternehmen das Kapital mehrerer Anleger sichern, um eigene Ideen und Konzepte zu realisieren.
Vor allem in jungen Teams mangelt es oftmals an Bürokratie und Zuständigkeitsbereiche werden oftmals nicht klar geklärt. Kurzum mangelt es häufig an Erfahrung, selbständig zu arbeiten. Darunter leidet kurzfristig das Teamwork und das Arbeitsklima leidet. Langfristig wirkt es sich jedoch negativ auf den Unternehmenserfolg aus.
Haben Unternehmen die schwersten Markteintrittsbarrieren gemeistert, folgt der nächste Stolperstein – die Konkurrenz. Oftmals sind alternative Anbieter besser aufgestellt und können auf einen breiten Erfahrungspool zurückgreifen. Für junge Unternehmen ist es deshalb häufig schwer, Neukunden zu gewinnen und sich langfristig am Markt zu etablieren.
Die Unerfahrenheit junger Gründer spiegelt sich oftmals auch in der Unfähigkeit wider, Preise korrekt zu kalkulieren. Oftmals werden Preise viel zu hoch veranschlagt, was darin resultiert, dass die Nachfrage ausbleibt.
Häufig liegt der Grund des Scheiterns nur bedingt im eigenen Unternehmen. Die besten Strukturen helfen letztendlich nicht, wenn man ein unattraktives Produkt vermarkten will. Deshalb ist es wichtig, Kunden schon früh im Entwicklungsprozess einzubinden, um rechtzeitig Konzeptionsfehler zu vermeiden.
Einigen Startups fehlt es schlichtweg an einem schlüssigen Konzept. Der eigene Business-Plan wurde nicht genau durchdacht. Langfristig können jedoch selbst kleine Planungslücken große Probleme hervorrufen.
Junge Unternehmer tendieren häufig dazu, Produkte alternativ zu vermarkten. Das kann zwar helfen, eine neues jugendliches Publikum zu erschließen. Langfristig sollte man sein Marketingbudget jedoch genau planen und seine Zielgruppen analysieren, um gute Werbekampagnen zu erstellen.

Fazit

Es lässt sich festhalten, dass es kein universell anwendbares Erfolgsrezept gibt, um langfristig am Markt zu überleben. Es gilt, die interne und externe Unternehmensumwelt zu analysieren und dadurch seine eigenen Erfahrungen zu sammeln.

Darüber hinaus hat sich ebenso gezeigt, dass ein kurzfristiger Rückschlag nicht automatisch das endgültige Aus bedeutet. Scheitern gehört letztendlich zum Unternehmensalltag – auch wenn niemand gerne darüber spricht.