Geschäftsideen für die eigene Selbständigkeit finden

Viele kennen es: Man fühlt sich während des Studiums bzw. der täglichen Arbeit nicht ausgelastet oder gar unterfordert – die Motivation sinkt im Minutentakt. Doch was ist die Alternative? Alles hinwerfen und neu anfangen? Keine Gute Idee ohne einen Plan B in der Tasche zu haben!

Deshalb möchte ich Dir heute zeigen, wie du neben Studium und Job gründen kannst, um dich selbständig zu machen und eigenverantwortlich zu leben.

Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe.
Götz Werner, Gründer und Aufsichtsratmitglied von dm-drogerie markt

Eine gute Geschäftsidee grob ausarbeiten

Machen wir uns nichts vor: Die meisten Menschen sind keine genialen Erfinder vom Kaliber eines Steve Jobs und Co. Das ist auch nicht weiter schlimm, weil man das Rad nicht neu erfinden muss, um erfolgreich zu sein. Um eine Geschäftsidee zu finden, ist es viel wichtiger, das wirtschaftliche Umfeld zu analysieren. Als Hilfe hierfür kann die PERFECT-Checkliste genutzt werden:

  • Problem: Konkrete Probleme von Kunden/Unternehmen lösen.
  • Environment: Ein Produkt besser in seinem Umfeld integrieren.
  • Risk: Risiko des Kunden/Unternehmens verringern.
  • Feelings: Bei Kunden ein positives Gefühl bewirken bzw. negative Gefühle verringern bzw. vermeiden.
  • Efficiency: Die Produktivität des Kunden/Unternehmen erhöhen.
  • Convenience: Den Komfort für Kunden/Unternehmen erhöhen.
  • Total Costs: Die Belastungen für Kunden/Unternehmen reduzieren.

Aus diesen groben Gliederungspunkten kann eine grobe Geschäftsidee abgeleitet werden.

Inspiration finden

Man muss nicht einmal kreativ sein, um eine Idee in Deutschland zu etablieren. Inspiration heißt die Devise! Indem man einfach einen kurzen Blick über die Grenzen oder gar den großen Teich wirft. Auch wenn man es manchmal nicht gern zugeben mag, oftmals sind einem andere Länder in gewissen Punkten voraus. Warum also nicht das beste aus der Situation machen und sich von fremden Geschäftsideen inspirieren lassen?

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Burger-Boom: Früher als Fastfood abgestempelt, hat sich auch hierzulande die Bereitschaft, für einen hochqualitativen Burger mehr auszugeben durchgesetzt. Aber auch andersrum funktionieren solche Geschäftsmodelle. Wer sonst hätte geglaubt, dass man eines Tages in den USA Döner isst?

Eigene Fähigkeiten analysieren

Schlussendlich muss man die gefundene Idee noch mit seinen eigenen Fähigkeiten in Einklang bringen. Diese individuellen Key-Skills kristallisieren sich in der Regel bereits in der Schul-/Studienzeit heraus. Darüber hinaus sollten auch die erlernten Fähigkeiten berücksichtigt werden, die man sich im beruflichen oder privaten Umfeld (Hobby) angeeignet hat. Hier gilt es letztendlich Stärken und Schwächen abzuwägen, um das Risiko möglichst gering zu halten. Sollte man jedoch bei der Umsetzung Hilfe brauchen, empfehlen sich Plattformen wie twago, um geeignete Freelancer als temporäre Unterstützung zu rekrutieren.

Von | 2017-02-08T13:55:22+00:00 19. Oktober 2015|Selbständigkeit, Startup|

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