Green Rocket startet Crowdinvesting für EXYTRON

Auf Green Rocket ist ein neues Startup-Crowdinvesting gestartet. EXYTRON sucht Kapital zum weiteren Wachstum. Investoren erhalten im Gegenzug eine jährliche Fixverzinsung von 6 % und eine Erfolgs- und Exitbeteiligung für eine Laufzeit von 8 Jahren.

Unbegrenzte Kapazitäten an erneuerbaren Energien speichern – was vor einigen Jahren noch wie ein Mythos klang, hat EXYTRON als wirtschaftliches System auf den Markt gebracht. Die SmartEnergyTechnology ist ein Power-to-Gas-System, welches das größte Problem einer erfolgreichen Energiewende löst: das Speichern von unbegrenzten Energiemengen – ganz ohne Emissionen und ohne Verbrauch fossiler Rohstoffe! EXYTRON wurde für diese einzigartige Innovation mit dem GreenTec Award 2016 geehrt.

Green Rocket

Was macht EXYTRON?

EXYTRON hat eine weltweit patentierte Möglichkeit entwickelt, die Power-To-Gas-Technologie als Energiespeicher effizient und wirtschaftlich zu machen. Bei der Verbrennung entstehendes Kohlenstoffdioxid wird rückgeführt und genutzt, wodurch regeneratives Erdgas produziert wird. Anlagen können dabei dezentral eingesetzt und die dabei entstehende Wärme genutzt werden.

Auf diese Weise kann ein Nutzungsgrad der zugeführten, erneuerbaren Energien von 80 Prozent erreicht und jegliche Form von Emissionen – wie Kohlendioxid und Stickoxide – vermieden werden. Das System ist unter dem Namen SmartEnergyTechnology bekannt und patentiert.

Wie funktioniert die SmartEnergyTechnology?

Im sogenannten “Sabatier-Prozess” wird Wasserstoff aus einem Elektrolyseur und Kohlendioxid aus der eigenen Verbrennung in einem Katalysator in hochwertiges, regeneratives Erdgas umgewandelt. Dieser Katalysator wurde eigens in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock entwickelt.

Ganz im Gegenteil zu Batteriespeichern kann die innovative EXYTRON-Technologie mit diesem regenerativen Erdgas eine nahezu unbegrenzte Kapazität an Energie speichern und ist gänzlich unabhängig von äußerlichen Einflüssen wie Wind und Sonne. Überschüssige Energie wird einfach in großen Mengen gespeichert und wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell?

(Know-How-)Engineering-Gesellschaft:

Abwicklung von Vertrieb, Planung, Auslegung und Installation der Anlagen.
Zudem sollen im eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum die Technologien weiterentwickelt und laufend optimiert werden.
 Neue Technologien – zum Beispiel zur Kohlenstoffdioxid-Vermeidung – sollen zur Patentreife entwickelt, sowie Schulungen am System durchgeführt werden.  EXYTRON bietet als Systemanbieter seinen Kunden die jeweils optimierte Energieversorgung als Komplettlösung an. Um hohe Renditen zu erzielen und den finanziellen Einsatz gering zu halten, soll EXYTRON auf die eigene Produktion von einzelnen Komponenten verzichten. Diese werden für die Projekte  von etablierten, erstklassigen Zulieferern geordert.

Pilotprojekte:

Referenzobjekte in den verschiedensten Anwendungsbereichen und Größenordnungen.
Begonnen wurde im Bereich der Gebäudetechnik (Projekt „Alzey“ – siehe Abbildung), da insbesondere dieser Markt aktuell nachhaltige Systeme der Emissionsvermeidung verlangt und unsere Planungsarbeiten auf neue Projekte übertragbar sind und somit die Effizienz erhöhen. In Planung sind zudem bereits Groß-Projekte imKraftwerksbereich, im Bereich der Biogasanlagen sowie von Gewerbebetrieben und Gewerbegebieten.

• Online-Shop:

Bereits im März 2017 gestartet.
Hochwertige Produkte rund um eine nachhaltige Energieversorgung – vom Batteriespeicher des Kooperationspartners Mercedes-Benz, über Photovoltaik-Komplettanlagen bis hin zu Windkraftanlagen – werden hier angeboten. Künftig soll eine noch breitere Produktpalette zur Verfügung stehen.
Ein weiterer enormer Markt wird sich in Deutschland massiv ab etwa 2020 auftun, wenn die Einspeisevergütungen nach EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für die ersten Windkraft- und Solaranlagen nach 20 Jahren auslaufen und wirtschaftlich interessante Lösungen für den Weiterbetrieb gesucht werden.
Weiteres mögliches Geschäftsmodell: Energiedienstleister/Energielieferant:
Die zu erwartenden Gewinne aus Energielieferungen über die langen Laufzeiten der Anlagen machen es in Zukunft interessant, den Betrieb eigener Anlagen als “Kontraktor” (Betreiber von Energieerzeugungsanlagen inkl. Strom- und Wärmeverkauf an den Endkunden) mit ins Auge zu fassen oder aber mit etablierten Unternehmen als Kontraktor zusammen zu arbeiten. Hieraus sind langfristige, stabile Einnahmen zu generieren.
Weiteres Geschäftsmodell bei steigender Nachfrage: Vermarktung via Vertriebs- und Handelsvertretungen bzw. Lizenzvergaben. Dieses Modell lässt ein ständiges, überdurchschnittliches Wachstum des Unternehmens EXYTRON und eine hohe Rendite erwarten und senkt zudem den finanziellen Aufwand zum Ausbau der Kapazitäten erheblich.

Woher kommt die Geschäftsidee?

Die patentierte SmartEnergyTechnology, zu deren Entwicklung und Vermarktung die EXYTRON GmbH gegründet wurde, entstand aus einer Idee des Hauptgesellschafters und Geschäftsführers Dr.-Ing. Karl-Hermann Busse.
 Der „Ingenieur aus Leidenschaft“ beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, Dieselkraftstoff auf einem Schiff durch umweltfreundliche Energien zu ersetzen, da Wind und Sonne auf dem Meer reichlich vorhanden sind.

Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT e.V.) in Rostock wurden die ersten Überlegungen zur Herstellung von synthetischem Erdgas angestellt und der erste Katalysator entwickelt. Dr. Busse erkannte die Schwächen der bereits bekannten Power-to-Gas-Technologien und eliminierte diese mit dem patentierten System der Rückführung des CO2 aus den Abgasen. So entstand ein emissionsfreies Energieversorgungssystem mit einem Nutzungsgrad erneuerbarer Energien weit über dem der bisher bekannten Anlagen. Als man die Tragweite und Anwendungsmöglichkeiten der Entwicklung erkannte beschloss man, zum Aufbau einer Teststrecke mit dem Ziel der Markteinführung ein Unternehmen zu gründen: die EXYTRON GmbH war geboren.
Dieses Vorhaben wurde unterstützt durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und ein Fördermittelbescheid im Verbund mit dem Leibniz-Institut – mit einem Volumen von insgesamt 2,4 Millionen Euro – wurde bewilligt.
Nach nur 18 Monaten wurde das Projekt „Teststrecke“ erfolgreich beendet, und sogleich wurde mit Kunden das erste kommerzielle Projekt vertraglich vereinbart – der Markteintritt der SmartEnergyTechnology hatte begonnen.
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Von | 2017-04-25T17:45:19+00:00 24. April 2017|Investmentchancen|

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